…ein wahrer Spruch von Berthold Brecht, nur leider musste ich am eigenen Leib erfahren, daß dieser Spruch im Familienrecht, wenn es um Kinder geht, keine Bedeutung findet.

Es war der Moment, als ein Mitarbeiter einer Behörde mir knallhart ins Gesicht sagt, das man zwar Urteile in der Hand hätte, es einem aber bis dato einen „Scheis“ gebracht hätte.

Zitat: „Ihre Ex Frau sitzt einfach am längerem Hebel, wenn die nicht will haben sie Pech gehabt“

Man legte mir nahe, doch aus dem „Konflikt mit meiner Ex Frau“ auszusteigen, indem man klein bei gibt und all das tut, was die Ex Frau von einem im Bezug auf die Kinder verlangt.

…sprich, man solle doch Verständniss aufbringen, wenn ausgemachte Termin willkürlich von der Gegenseite geändert werden…

im Prinzip müssten dann meine Partnerin und ich unser Privatleben und Freizeit nach den Wünschen und Vorstellungen meiner Ex Frau ausrichten?!

Kinder werden manipuliert und Kondiditioniert, die Behörden wissen zwar meiner Meinung nach davon (Anzeichen Andeutungen und Belege gibt es dafür genug), verschliesen aber die Augen davor.

Behörden, die offiziell nur „das Wohl des Kindes“ im Blick haben…

und eine Mutter, deren süße Worte, bei Verfahrensbeiständen und Ämtern, leider nicht mit deren Taten in der Realität einhergehen.

Aber man soll doch Verständniss für die Situation aufbringen?!

Natürlich habe ich Verständnis, wenn ich über 400 KM gefahren bin um meine Kider zu sehen, das es leider aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht geht?!
Macht ja nix, das ich dann im Schnitt über 800 KM für nichts und wieder nichts gefahren bin, Hotelübernachtungen umsonst hatte, ein Wochenende dafür drauf gegangen ist.

Klar verstehe ich, das meinen Kindern suggeriert wird, von ihrem „Erzeuger“ zu sprechen statt vom Papa…

Selverständlich kann ich nachvollziehen, das mein ältester Sohn aus Wut und Frust, sowie Trauer mich nie wieder sehen will, laut seiner Aussage…

Lasst mal überlegen und kurz Revue passieren lassen…

Ich kämpfe seit dem 1.4. 2015 darum, meine Kinder regelmäßig sehen zu können.
Ich habe 2x vor Gericht geklagt und 2x „Recht“ bekommen

…und darf dennoch meine Kinder nicht sehen?!

Über 2 Jahre, in den die Kinder konditioniert wurden

2 verlorene Jahre in denen ich meine Beziehung zu meinen Kinder hätte aufrecht erhalten können.
2 verdammte Jahre in denen mir schlicht weg der Kontakt, selbst per Post oder Telefon, immer wieder verwehrt wurde…

Aber ich soll Verständnis haben?!

Sorry, ich bin enttäuscht und in Trauer um die nie wiederkehrende wichtigste Zeit im Leben und in Wut über die Zerstörung der natürlichen liebevollen Beziehung zu meinen Kindern.

Die Ironie bei der ganzen Sache ist die Tatsache, daß ich selbstverständlich für Unterhalt und Co. aufkomme…

Jetzt weiß ich zumindest, wie es sich anfühlt in die „Kategorie Zahlväter“ gesteckt zu werden.

Ich hoffe von ganzem Herzen, das meine Söhne irgendwann die Kraft haben, sich aus dem mentalem Gefängniss ihrer Umgebung zu befreien, selbst zu urteilen und sich eine eigene Meinung zu dem ganzen bilden.

Unsere Haustüre wird IMMER für euch offen stehen, aber ich für meinen Teil werde keinen Kampf mehr führen den ich nachweislich nicht gewinnen kann.

Inzwischen ist hinzugekommen das meine Gesundheit, mein Nervenkostüm, unsere Freunde und unser Privatleben mir sehr wichtig geworden sind.

Steinigt mich meinetwegen für diese Entscheidung, aber ich bin tatsächlich zu alt für diesen Kindergarten geworden.

In diesem Sinne

 

Ich musste gestern wieder mal vor Gericht ziehen um meine Kinder wieder zu sehen, nicht das ich nicht schon einmal geklagt hatte und Recht bekommen habe…

NEIN ich musste wieder klagen da man der Meinung war sich dem zu wiedersetzen.

Und was ist passiert…ich bin wieder an der Stelle wo ich nach meiner ersten Klage war. Ich kann einfach nicht verstehen wie ein Mensch so reagieren und handeln kann…und das auf dem Rücken der Kinder!

Hass und Wut auf mich ist das eine, es soll jedem gegönnt sein für sich zu entscheiden mich zu hassen oder wütend auf mich zu sein… JEDEM

Buddha sagte damals schon: „Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der Andere stirbt.“

Ich muss niemandem gefallen und ich muss auch nicht mit jedem befreundet sein, aber die eigenen Kinder darunter leiden zu lassen ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Mit dieser Meinung bin ich scheinbar nicht alleine, denn ein Jugendamt und die Richterin sehen dies genauso.

Warum ist ein Mensch, der sich von mir getrennt hat, von mir über 470 Km weit mit meinen Kindern weggezogen ist, NICHT in der Lage im Sinne der Kinder sich wie ein erwachsener Mensch zu verhalten?

Warum muss ich immer wieder die Justiz bemühen um mein Recht als Vater wahrnehmen zu dürfen?

Warum schafft es die Justiz nicht dem ganzen einen Riegel vorzuschieben?
Klar ich habe wieder Recht bekommen, klar ich darf offiziell meine Kinder sehen…warum gibt man dann nicht auf und stellt für sich fest das der eingeschlagenen Weg vielleicht doch nicht der richtige ist.

Warum erzählt man meinen Kindern Lügen und versucht sie auf das übelste zu manipulieren, warum ist man nicht erwachsen genug über den Dingen zu stehen?

Da werden die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund gestellt, nur um an sein persönliches Ziel zu gelangen den anderen zu verletzen…

Da werden Dinge ins Feld geführt, nur um sich selbst zu sagen: „Ha dem habe ich es gezeigt“ , und dabei vergisst man komplett das Kinder als Waffe benutz werden, man vergisst welchen Schaden man auf Dauer vielleicht anrichten kann.

Ich habe immer gedacht ich verstehe solche Situationen nur fehlt mir in diesem Fall absolut das Verständniss für diese Handlungen und Aktionen…

Was hat es gebracht?

Für die Gegenseite rein gar nichts, ausser das Vater Staat bemüht wurde, Resourcen verballert wurden, die Staatskasse belastet wurde um dennoch kein Recht zu bekommen.

Was hat es für mich gebracht?
Ich stehe wieder am Anfang wo ich war mit meiner ersten Klage, ich darf meine Kinder sehen, es wurden Kosten verursacht die jenseits von Gut und Böse sind und der Hass auf mich ist nur gestiegen.

Wie lange soll das noch so weiter gehen?

Ich für meinen Teil werde IMMER WIEDER vor Gericht ziehen und zwar solange bis dieser Unsinn endgültig ein Ende hat, denn es geht schlieslich um meine Kinder die das Recht auf beide Elternteile haben.

Ich werde IMMER WIEDER die Lügen, die verbreitet werden wiederlegen damit zum Schluss meine Kinder sich selbst ein Bild von der Situation machen können, wenn sie alt genug sind und das verstehen was um sie herum passiert ist.

Aufgeben ist für mich keine Option, egal wie sehr es verletzt, egal wie sehr es belastet und egal was es kostete.

ES SIND AUCH MEINE KINDER!

Khali Gibran hat einmal gesagt: „Du kannst deinen Kindern deine Liebe geben, nicht aber deine Gedanken. Sie haben ihre eigenen.“

Und genau deswegen blogge ich für meine Kinder, damit sie sich später ein eigenes Bild machen können und vielleicht sollte die Gegenseite sich diesen Spruch zu Herzen nehmen, die eigenen Wut und den eigenen Hass zum Wohl der Kinder hinten anstellen.

Ich habe mich tatsächlich dem illusorischen Gedanken hingegeben, dass die Kommunikation mit meiner Ex-Frau, bzgl. unserer Kinder, funktionieren würde.

Es hat zumindest am Anfang den Anschein gemacht.

Aus heiterem Himmel, bar jeglicher Vernunft, darf ich mal wieder nicht meine Kids sehen, obwohl sogar schriftlich der Zeitraum beim Gericht kommuniziert wurde.

Die Partnerin nimmt sich extra Urlaub, man plant eine tolle Woche mit den Kids, lässt Sie vor Ort sogar packen, um dann einen Tag vor dem Abholtermin abzusagen?!

Echt jetzt???

Ich bin nur ein Mann der wahrscheinlich von solchen Reaktionen keine Ahnung hat, aber was zur Hölle ist nur los mit manchen Müttern?

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber da will ein Vater Zeit mit seinen Kindern verbringen und nur weil die Mutter, aus welchem Grund auch immer, es mal wieder verweigert muss er sich fügen?!

Echt jetzt???

Sorry, aber so mancher Gedankengang, bzw. Handlungsweise kann und will ich einfach nicht nachvollziehen.

Geht es um Macht den anderen in die Knie zu zwingen?
Sagen zu können: „ha dem habe ich es gezeigt“!
Willkür?
Just for fun?

Oder sollte es eigentlich um die Kinder gehen, die ein verbrieftes Recht auf ihren Vater haben?
Sollten nicht die Eltern, egal ob zusammen-lebend, oder getrennt von einander, zum gemeinsamen Wohl der Kinder handeln, entscheiden und sich so benehmen?
Es zumindest wirklich versuchen?
Was ist daran so schwer, die eigenen Bedürfnisse in dem Moment nach hinten zu stellen?

…und das Beste an der ganzen Geschichte ist, das mir per Gericht der Umgang mit meinen Kindern zugesprochen wurde und ich dennoch wieder klagen muss, damit diese gerichtliche Vereinbarung eingehalten wird.

Ich wollte schon in Großbuchstaben „echt jetzt“ schreiben….nur so große Letter gibt es in diesem Programm nicht….

Was läuft um Gottes Willen hier in Deutschland und in der Familienpolitik falsch?
Selbst die Vorschläge des Jugendamtes werden ignoriert, Vermittlungsversuche kategorisch abgelehnt…

Kann eine Mutter in Deutschland wirklich einfach machen was Sie will?
Ohne Konsequenzen im ersten Schritt?

Irgendwann muss und wird auch mal Schluss sein. Ich mache viel mit, gebe oft nach, nur um der Kinder und des Friedens willen, nur ist nun ein Punkt erreicht, wo es reicht!

Tja Jungs, ich hätte gerne mit euch Ostern gefeiert, auch Kerstin hat sich auf euch gefreut, aber scheinbar schlägt das Leben mal wieder andere Wege für uns ein.

So bleibt mir mal wieder nur der Weg meines Blogs, um euch ein frohes Osterfest zu wünschen, euch meine Seite der Sicht zu zeigen und zu hoffen, dass es irgendwann mal selbstverständlich ist, dass wir uns regelmäßig sehen können.

Ich würde alles dafür geben…

Aber wie auch beim letzten Mal werde ich um dieses Recht streiten und kämpfen. Ich hätte mir gewünscht es wäre anders möglich, aber dieses willkürliche Verhalten lässt keine andere Wahl zu.

Wie sagte Khali Gibran so schön:
„Der Fluss setzt seinen Weg zum Meer fort, ob das Rad der Mühle gebrochen ist oder nicht“.

und immer daran denken…

dies ist heute ein besonderer Post der mehr als persönlich ist…ein Stück aus meiner Vergangenheit und meinem Leben…

ich werde dieses Jahr 48 Jahre alt, und musste erleben, wie schnell alles im Leben für einen Menschen vorbei sein kann.

In diesen fast 48 Jahre habe ich mit meiner eigenen Mutter über 20 Jahre nicht kommuniziert.

Warum fragt ihr euch? Das frage ich mich auch!

Nun hat meine Mutter einen neuen Weg beschritten, der ihr sicher die Schmerzen und all das Leid genommen hat. Einen Weg, der ihr Leben entspannter und friedvoller macht. Da bin ich mir ziemlich sicher…

Die nächsten Zeilen sind für dich Mom, egal was passiert ist und egal wo du jetzt bist…
es ist meine Art von dir Abschied zu nehmen, da ich es nicht mehr konnte

…ich war sicher kein einfaches Kind und ich habe es dir nicht immer leicht gemacht.
Wir hatten scheinbar bis zum Schluss so starke gegensätzliche Ansichten und Meinungen, das wir über 20 Jahre nicht mehr miteinander gesprochen haben.

Hinzu kam sicher auch dein und mein sturer Kopf; den wir definitiv haben konnten…

Ich war kein „Vorzeige-Sohn“ aber wer ist das schon?
Muss man das denn auch wirklich sein?
Ich denke nicht!

Du warst auch sicher nicht die „Bilderbuch – Mom“ aber welche Mutter ist das schon?
Muss man das denn auch wirklich sein?
Auch das denke ich nicht!

Egal wie sehr ich dich manchmal gehasst habe, ich habe mich oft im stillen gefragt wie es dir so geht. Ob es dir gut geht…du weißt schon…

Ab und an habe ich mich an meine Kindheit erinnert, als noch alles zwischen uns gut war…

Als du schwer krank wurdest stand ich im regen Kontakt mit meiner Schwester, deiner Tochter, ohne das du es wusstest…
denn auch ich habe mir Sorgen gemacht…

Wir hätten uns eigentlich vieles sagen müssen, die unausgesprochenen Dinge zwischen uns.
Dinge die nicht geklärt wurden zwischen uns!
Positive Dinge…all das was zwischen uns offen war…

Fakt ist:

Du hattest einen Sohn, der fast 48 Jahre nun auf dieser Erde lebt, glücklich in einer Partnerschaft ist und versucht hat das „Richtige“ zu tun. Du hattest 3 bezaubernde Enkelsöhne die das Herz am rechten Fleck haben.

Tatsächlich bereue ich wenig in meinem Leben, denn es hat mich an diesen Punkt gebracht, an dem ich heute stehe. Es hat mich zu dem gemacht, wer und was ich heute bin…inklusive meiner 3 Söhne

Doch wenn ich jetzt darüber nachdenke, ist es mehr als schade das es so gelaufen ist. Ich bereue sehr, dass all die Dinge zwischen uns unausgesprochen geblieben sind. Das wir zwei nicht die Möglichkeit hatten nochmal miteinander zu reden.

Ich hoffe dein „neuer“ Weg ist friedvoller und ich bin dankbar für die Zeit die du mir in deinem Leben geschenkt hast.

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich sind wir alle nur sterblich.

Ich wünsche mir für dich, dass du dennoch ein erfülltes und glückliches Leben gehabt hast, nicht leiden musstest und Spuren deiner Selbst auf dieser Erde hinterlassen hast.

Um Marcus Aurelius zu zitieren:
Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurück lächeln!


Ich hab dich lieb Mom!

Letztes Jahr Weihnachten war eine schlimme Zeit für mich…schwierig und angespannt.
Heute, ein Jahr weiter glätten sich die Wogen langsam aber stetig.

Ob es Schicksal war weiß ich nicht, aber ich bin fest der Überzeugung das alles seinen Weg geht und seinen Sinn hat. Ich wäre heute nicht der Mensch der ich bin…

Ich feiere dieses Jahr, nach 2 Jahren, das erste Weihnachten mit einer Partnerin an meiner Seite…auf Augenhöhe… und es fühlt sich toll an

Meine Ex Frau und ich beginnen endlich einen Level zu finden, wo Kommunikation möglich ist.

Ich sehe inzwischen regelmäßig meine 3 Jungs.

Vielleicht mussten alle beteiligten Parteien erst einmal an dem „Ganzen“ reifen, ich weiß es ehrlich gesagt nicht…aber so wie es sich entwickelt ist es gut so…

Fakt ist: es ist entspannter geworden…ICH bin entspannter geworden…

seit fast 1 Jahr habe ich einen tollen Menschen an meiner Seite…
inzwischen leben 2 tolle Hunde bei uns…

Dog Days Are Over?!

Ich hoffe und wünsche es mir sehr…aber es scheint in die richtige Richtung zu gehen. Privat und auch beruflich.

Wolfgang Goethe hat mal gesagt:

Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.“

…und der alte Goethe, der Schwerenöter, hatte damals schon nicht so unrecht mit dem was er so gesagt hat.

Seems like „Dog Days Are Over!“

an meine Jungs: Es hat lange gedauert aber es hat sich am Ende bezahlt gemacht…
ich freue mich euch zwischen den Feiertagen zu sehen…Alle 3

Kerstin, Louis , Attila und ich wünschen euch allen ein tolles Weihnachten, viele Geschenke und eine schöne Zeit <3

Papa hat euch lieb…und vermisst euch sehr…

in diesem Sinne ein frohes Fest da draußen…

und wer mich kennt der weiß, dass es am Ende immer noch einen auf die Ohren gibt. Für all die Nachteulen unter euch…

passend zum Titel natürlich „Dog Days Are Over!“ von Florence + The Maschine

Musik zum mit-wippen, meiner Laune entsprechend ;) aufdrehen und laut hören…

für alle Nachteulen unter euch….

wir nähern uns dem Jahresende und ich muss schon sagen, das Jahr hatte und hat es in sich.
Positiv sowie auch Negativ.

Ich werde meinen Arbeitgeber verlassen, damit ich mich auf mein Studium konzentrieren kann.
Ich habe den Menschen gefunden, dem ich mein Leben anvertraue und mit dem ich alt werden will…
Ich durfte meine Kinder zum ersten Mal wieder sehen und sehe sie dieses Wochenende wieder…
Ich habe nochmal auf die alten Tage angefangen zu studieren.
Ich war in Prag und im Erzgebirge,
neue Freundschaften sind entstanden, alte haben sich gelöst.
Ich habe gefeiert, gelacht und geweint…
Ab Sonntag haben Kerstin und ich Nachwuchs…

Ganz schön turbulent.

Leonardo Da Vinci hat mal gesagt:
„So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.“
Wenn ich mal so zurück blicke, kann ich zu 90% sagen, ich habe immer nach meinem Verständnis das gegeben was ich konnte und wozu ich bereit war.

Nun sitze ich hier über diesen Blog und versuche herauszufinden, wohin die Reise des Lebens mich noch treibt. Die Weichen dazu sind auf jeden Fall gestellt.

blog

Ich freue mich auf den neuen Lebensabschnitt der begonnen hat. Ich bin gespannt wie ein kleines Kind was noch so alles passieren wird.

…ein Freund und weiser Mann hat mal zu mir gesagt:
„Wenn es weh tut merkst du, dass du am Leben bist.“ Denn das Leben hat noch mehr parat für dich…also bewege deinen Arsch

Ich für meinen Teil freue mich auf die kommenden Herausforderungen, auch mit meiner Partnerin…

jetzt werde ich erst einmal am Wochenende wieder meine Kinder sehen und ein tolles Wochenende mit Freunden verbringen.

wie immer gibt es von mir an alle „Nachteulen“ da draußen was auf die Ohren:
…auf den Text achten, nachdenken und für eine Minute in sich gehen.

Es ist lange her das ich was geschrieben habe! Es war dem Kampf geschuldet, den ich die letzten Monate geführt habe.

Ohne die unermüdliche Motivation und Unterstützung meiner Partnerin, sowie Freunden, wäre ich längst gescheitert, bzw. hätte aufgegeben… den Kampf um meine Kinder…

Seit Juli letzten Jahres habe ich meine Kids nicht mehr gesehen…
1 Jahr und 2 Monate!!!

Und es tat weh. Es tut unbeschreiblich weh. Vielleicht mehr als alles, was ich kannte. Vielleicht so sehr, dass ich nachts wachlag mit einem stummen Schrei, der aus mir herausbricht zwischen Tränen und Krämpfen. Wenn Träume verwehen, für die wir so kämpften. Oder Dinge vergehen, die so sicher schienen in unseren Händen. Mein Recht als Vater seine Kinder zu sehen!

Für einen Vater ist diese Zeit eine halbe Ewigkeit, für mich persönlich mehr als das. Es gab Menschen in meinem Umfeld, und sie gibt es leider immer noch, die versucht haben mich von meinen Kindern fern zu halten. Von ihrem eigenen Vater.

Wie viele Menschen stehen zu ihrem „Wort“, auch, wenn das Wort inzwischen längst eine Lüge ist, jegliche Bedeutung verloren hat oder gar nicht mehr zu der Sprache passt?

ich schimpfe oft, bin geübt darin. Nach zwei Jahrzehnten Erfahrung damit kann ich sagen: Die Welt scheint sich dafür nicht zu interessieren. Die Dinge nehmen einfach weiter ihren Lauf und fragen mich vorher nicht.

Wie auch immer, zum Schluss hat ein Gericht nicht ohne Grund zu meinen Gunsten entscheiden! Alles andere drum herum zählt nicht mehr wirklich.

Gandhi hat mal gesagt:

„Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen.“

Stärke muss nicht schlagen und schreien, sie kann leise sein, still und heimlich sein die meiste Zeit. Und doch ist sie da und bleibt da, lässt sich nicht beirren, einlullen oder austreiben.

In zwei Tagen, also Samstag den 24.09.2016, ist es endlich soweit. Mein Herz schlägt bis zum Hals…

Ich darf nach der langen Zeit endlich meine Kids wieder in die Arme schließen <3
Und meine Nervosität steigt ins unermessliche, da mir tausend Fragen und Szenarios durch den Kopf gehen…

-wie reagieren die Kids nach so langer Zeit?
– erkennt mich Damon, mein jüngster überhaupt?
-will Elias, der Mittlere und Steve der Große überhaupt noch was mit mir zu tun haben?
-was hat meine Ex-Frau den Kindern in Wirklichkeit über den Vater der Kinder erzählt?
-was für ein Bild wurde von mir vermittelt?
-was mache ich, oder wie verhalte ich mich, wenn meine Kinder schlecht von mir denken?
-wie reagieren sie auf Kerstin, meine Partnerin?
-kann ich mich so verhalten wie ich es als Vater gewohnt war?
-was passiert wenn das erste Treffen endet, oder der Abschied ansteht?
-wie wird Kerstin auf die Kids reagieren?
-kann sie die Kids ins Herz schließen und umgekehrt?
-was passiert, und wie reagiere ich, wenn es zwischen den Kids und Kerstin nicht funktioniert?
-wie reagiert meine Partnerin dann?

und dennoch…

Ich bin nicht der, der ich für andere sein sollte.
Ich bin nicht, der, den meine Eltern sich wünschen.
Ich bin nicht der, der ich mal war.
Ich bin der, der ich bin.

Wir sind die, die wir sind. Wir Menschen mit Ecken und Kanten, mit aller Schönheit und allen Makeln, wir mit den großen und kleinen Steinen im Getriebe und den Herzen voller Blut und Wut und Liebe.
Wir sind nicht die, die wir sein wollen oder sollen. Sondern die, die wir sind.

Dadurch habe ich meine große Liebe gefunden (zum ersten Mal gegenseitig). Die Erkenntnis, was uns wirklich wichtig ist. Ein Ruck, der uns aus der viel zu festgefahrenen Bahn wirft. Eine Chance, mit der wir nie gerechnet hätten. Das Glück an einem Ort, der uns bisher fremd war. Ein Wiedersehen, dieses Mal für immer?

Auch wenn ich vor Aufregung wahrscheinlich nicht schlafen kann, werde ich trotzdem jetzt ins Bett gehen.

…und wie immer gibt es für alle Nachteulen da draußen noch was auf die Ohren:

Für zwei liebe und ganz besondere Menschen in meinem Leben…
…und ich denke sie wissen wer gemeint ist ;)

wer mich kennt und liest, weiß das ich blogge wenn mich Dinge beschäftigen oder einfach als Therapie meiner selbst…

was das Umgangsrecht meiner Kids betrifft geht es endlich in die erste wichtige Phase…
ich habe neben meiner Freundin endlich meine Passion gefunden (Danke nochmal Katrin Scholz für die Inspiration) und bin beim „stöbern“ im Netz wieder einmal auf was besonderes gestoßen was ich nach all der Zeit inzwischen mehr als passend finde…

Verzweigt, verzwickt, mal beglückt, mal gebückt, unser Dasein als Mensch, dieser wirklich irre Mix aus Leid und Freude, oft so wunderbar und dennoch undurchschaubar wie mein Küchenfenster, das ich gar nicht habe.

Wie wär’s mit einer kleinen Auflösung?

Sie stammt von Dr. Cherie Carter-Scott, Coach und Autorin von „Das Leben ist ein Spiel, und hier sind die Regeln“.

1. Du wirst einen Körper bekommen. Du liebst ihn oder hasst ihn, aber behalten wirst Du ihn Deine gesamte Zeit über.
2. Du wirst Lektionen lernen. Du bist Ganztagsschüler in einer Schule namens „Leben“.
3. Es gibt keine Fehler, nur Lektionen. Wachstum ist ein Prozess von Versuch und Irrtum und Erfahrungen sammeln. Die Experimente, die „scheitern“ sind genauso Teil des Ganzen wie das, was funktioniert.
4. Lektionen werden wiederholt, bis Du sie gelernt hast. Bis dahin wird Dir die Lektion in verschiedenen Formen präsentiert. Anschließend kannst Du zur nächsten Lektion fortschreiten.
5. Das Lernen hört nie auf. Es gibt keinen Teil des Lebens, der keine Lektionen enthält. Wenn Du lebst, bedeutet das, dass Du noch Lektionen zu lernen hast.
6. „Dort“ ist nicht besser als „hier“. Wenn ein „Dort“ einmal ein „Hier“ geworden ist, wird ein neues „Dort“ auftauchen, dass wieder besser scheint als das „Hier“.
7. Andere Menschen sind Spiegel Deines Selbst. Du kannst am Anderen nichts lieben oder hassen, außer es reflektiert einen Teil, den Du in Dir selbst liebst oder hasst.
8. Was Du aus Deinem Leben machst, liegt an Dir. Du hast alle Werkzeuge und Mittel, die Du brauchst. Du allein entscheidest, wie Du sie einsetzt.
9. Deine Antworten liegen in Dir. Alles, was Du tun musst, ist, sie aufspüren und auf sie vertrauen.
10. Du wirst all das vergessen.

Simpel, aber nicht immer einfach. Trotzdem ein guter Anfang und vielleicht sogar alles, was wir wissen müssen.

Aufs Herz hören und tun, was wir können. Der Rest wird sich schon zeigen.

Genau nach diesem Credo lebt es sich inzwischen mehr als entspannt in meiner Gefühlswelt, auch wenn nicht alles immer gerade läuft…

aber wer behauptet schon es ist immer leicht oder einfach…

thinking in your head

Der Philosoph Khalil Gibran hat mal gesagt;

„Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder. Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht. Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fliessen lassen, auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle“

…viele fragen mich oft was die asiatische Tätowierung an meinem rechten Unterarm zu bedeuten hat.

Sie bedeutet:  „Krieger des Lichts“!

Der Grund warum ich sie trage ist der Lebenseinstellung, die ich versuche zu leben, geschuldet. Trotz des Kampfes, den ich um meine 3 Jungs kämpfe, gab es positive Ereignisse die dazu geführt haben diese Lebeneinstellung wieder zu aktivieren.

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„Ein Krieger des Lichts weiß was er will. Er braucht keine Erklärungen abzugeben. Er versucht nicht zu sein. Er ist. Er taucht ohne zu zögern in den Strom der Leidenschaft ein, der durch sein Leben fließt.

Er hat gehört, Selbstgespräche sind die beste Art mit den Engeln zu kommunizieren. Täglich hält er Zwiesprache mit seinem Herzen. Da begreift der Krieger, dass hinter der Wiederholung seiner Erfahrungen nur ein einziges Ziel steht, ihn zu lehren was er noch nicht begriffen hat.

Nie verliert ein Krieger des Lichts seinen leuchtenden Blick. Er verbringt seine Tage nicht damit eine Rolle zu spielen, die andere für ihn ausgesucht haben. Er ist seinen Träumen verpflichtet.
Er riskiert sein Herz nur für etwas, das es wert ist. Er ist nicht alleine, denn er teilt seine Welt mit den Menschen die er liebt.

Er leidet oft unter Dingen die es nicht wert sind, ist oft kleinlich. Er hält sich eines Segens oder Wunders für unwürdig. Deshalb aber ist er ein Krieger des Lichts. Er weiß zu unterscheiden zwischen dem was vergänglich ist und dem was unsterblich ist.

Er ergreift die erstbeste Gelegenheit, um seine eigenen Fehler zu korrigieren, denn die anderen sind der Spiegel unserer selbst. Ein Krieger des Lichts vergisst niemals dankbar zu sein.
Manchmal handelt er ohne zu wissen das er handelt, rettet er ohne zu wissen das er rettet, leidet er, ohne zu wissen warum er leidet.

Ein Krieger des Lichts fürchtet nicht, verrückt zu erscheinen. Seine Weisheit ist seine eigene Form der Verrücktheit. Er hält inne, lauscht in sich, achtet auf die Dinge die er automatisch macht. Es lässt seine Intuition freier arbeiten. Alles was unlösbar schien findet so seine Lösung.

Ein Krieger des Lichts liebt mit tiefer unendlicher Zärtlichkeit und sanfter Wildheit. Er ist ein hingebungsvoller Liebhaber und Kämpfer. Er hat seine Kraft von dem verborgenen Feind. Seine Feinde wählt er sich selbst. Wer mit ihm kämpft sucht ihn. Er lässt sich nicht provozieren, er hat ein Schicksal, das es zu erfüllen gilt. Er gibt allen die Zeit die sie brauchen, um ihre Taten zu rechtfertigen. Aber er ist unversöhnlich, wenn es um Verrat geht.

Voller Stolz trägt er die Spuren und Narben der Kämpfe, es sind Zeugen dessen was er erlebt, und Belohnung für das was er errungen hat. Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
Seine Gegner sind sein Segen, sie zwingen ihn für seine Träume zu kämpfen.

Ein Krieger des Lichts bekommt immer eine zweite Chance.

Sogar in der Schlacht kann er meditieren, er betrachtet die Welt wie ein Zuschauer. Er entspannt und lässt geschehen was um ihn geschieht, er versucht nicht hinzuzufügen oder wegzunehmen.

Es gibt Augenblicke in denen man handeln muss und Augenblicke in denen man hinnehmen muss, ein Krieger des Lichts hat die Gabe zu unterscheiden. Er wird eines Tages an der Seite dessen sein für den er so sehr gekämpft hat.

Intuition ist dem Krieger sehr wichtig, er benutzt sie und gehorcht seinem Engel. In dem Augenblick in dem er losgeht erkennt er den Weg. Seine Ausrüstung: Glaube, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit und fast kindlicher Verrücktheit.

Jede Biegung des Weges, jeder Stein heißt ihn willkommen. Er wird eins mit den Bergen und den Bächen, findet etwas von seiner Seele in den Pflanzen und Tieren.

Ein Krieger des Lichts geht den eingeschlagenen Weg bis ans Ende.

Alle Wege führen mitten ins Herz des Kriegers. Er weiß das die Zeit für ihn arbeitet, er hat es nie eilig. Er lernt seine Ungeduld zu meistern und vermeidet unüberlegtes handeln. Geht er langsam, bemerkt er wie fest seine Schritte sind.

Ein Krieger des Lichts ist beharrlich, gibt nie auf. Dann, wenn er es am wenigsten erwartet, öffnet sich ihm eine Tür.
Manchmal hat er das Gefühl zwei Leben zugleich zu führen. Ganz allmählich siegen seine Träume über die Routine, und er ist bereit, das zu vollenden, was er immer schon vollenden wollte, was er vollenden muss.

Dann werden die zwei Leben zu einem einzigen.

Eines Tages wird er eine Veränderung an seiner Stimme wahrnehmen, und begreifen, das eine höhere Weisheit aus ihm spricht.
Krieger des Lichts erkennen einander am Blick.“

(„frei nach Paulo Coelho)

 

Dieses Lied ist für einen ganz besonderem Menschen in meinem Leben der für meine innere Balance gesorgt hat…
…und natürlich für alle Nachteulen da draussen…

NIE AUFGEBEN…

Es musste erst viel im Leben passieren, damit ich an dem Punkt ankomme wo ich jetzt bin…
Verdammt viel…

Ich vermisse meine 3 Jungs sehr, ich bin endlich geschieden und wieder frei und räume immer noch zum Teil in meinem Leben auf…

Es gibt keine Fehler, nur Lektionen. Wachstum ist ein Prozess von Versuch und Irrtum und Erfahrungen sammeln. Die Experimente, die „scheitern“ sind genauso Teil des Ganzen wie das, was funktioniert.

Inzwischen ist viel Positives passiert. Ich habe meine innere Mitte gefunden und meinen Frieden mit mir selber geschlossen! Und es tut verdammt gut nach all den Jahren wieder zu leben.

Sich komplett neu ordnen und aufzustellen war ein hartes Stück Arbeit,aber es hat sich gelohnt.

Wenn du eine Partnerin an deiner Seite hast, die dir dabei hilft die Balance in deiner Welt zu halten…. Die nicht perfekt ist, aber perfekt für dich, dich zum Lachen bringt…. Deine Seelenverwandte ist… Mit der du alt werden willst… Und ihr täglich dankbar bist, dann…

Leonardo Da Vinci hat mal gesagt: „Das wahre Wissen kommt immer aus dem Herzen.“

ich musste erst 46 Jahre alt werden um zu erkennen, dass es auch anders im Leben gehen kann. Mit den richtigen Menschen an der Seite ist fast alles Möglich im Leben!

Menschen die einen begleiten und komplett machen, Menschen die inneren Frieden schenken und in sich selbst ruhen, Menschen die dir einfach nur gut tun!

Emotional und –gefühlstechnisch bin ich da angekommen wo ich hinwollte…
und der Rest, der offen ist, wird sich auch noch finden da bin ich mir sicher

Der Weg war und ist das Ziel

Dieses Lied ist für einen ganz besonderen Menschen in meinem Leben. Der Mensch der mir hilft meine Balance zu halten…

von jetzt an…und immer.

Danke dafür!