Das Recht eines Vaters…oder warum muss ich um mein Recht streiten?

Ich habe mich tatsächlich dem illusorischen Gedanken hingegeben, dass die Kommunikation mit meiner Ex-Frau, bzgl. unserer Kinder, funktionieren würde.

Es hat zumindest am Anfang den Anschein gemacht.

Aus heiterem Himmel, bar jeglicher Vernunft, darf ich mal wieder nicht meine Kids sehen, obwohl sogar schriftlich der Zeitraum beim Gericht kommuniziert wurde.

Die Partnerin nimmt sich extra Urlaub, man plant eine tolle Woche mit den Kids, lässt Sie vor Ort sogar packen, um dann einen Tag vor dem Abholtermin abzusagen?!

Echt jetzt???

Ich bin nur ein Mann der wahrscheinlich von solchen Reaktionen keine Ahnung hat, aber was zur Hölle ist nur los mit manchen Müttern?

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber da will ein Vater Zeit mit seinen Kindern verbringen und nur weil die Mutter, aus welchem Grund auch immer, es mal wieder verweigert muss er sich fügen?!

Echt jetzt???

Sorry, aber so mancher Gedankengang, bzw. Handlungsweise kann und will ich einfach nicht nachvollziehen.

Geht es um Macht den anderen in die Knie zu zwingen?
Sagen zu können: „ha dem habe ich es gezeigt“!
Willkür?
Just for fun?

Oder sollte es eigentlich um die Kinder gehen, die ein verbrieftes Recht auf ihren Vater haben?
Sollten nicht die Eltern, egal ob zusammen-lebend, oder getrennt von einander, zum gemeinsamen Wohl der Kinder handeln, entscheiden und sich so benehmen?
Es zumindest wirklich versuchen?
Was ist daran so schwer, die eigenen Bedürfnisse in dem Moment nach hinten zu stellen?

…und das Beste an der ganzen Geschichte ist, das mir per Gericht der Umgang mit meinen Kindern zugesprochen wurde und ich dennoch wieder klagen muss, damit diese gerichtliche Vereinbarung eingehalten wird.

Ich wollte schon in Großbuchstaben „echt jetzt“ schreiben….nur so große Letter gibt es in diesem Programm nicht….

Was läuft um Gottes Willen hier in Deutschland und in der Familienpolitik falsch?
Selbst die Vorschläge des Jugendamtes werden ignoriert, Vermittlungsversuche kategorisch abgelehnt…

Kann eine Mutter in Deutschland wirklich einfach machen was Sie will?
Ohne Konsequenzen im ersten Schritt?

Irgendwann muss und wird auch mal Schluss sein. Ich mache viel mit, gebe oft nach, nur um der Kinder und des Friedens willen, nur ist nun ein Punkt erreicht, wo es reicht!

Tja Jungs, ich hätte gerne mit euch Ostern gefeiert, auch Kerstin hat sich auf euch gefreut, aber scheinbar schlägt das Leben mal wieder andere Wege für uns ein.

So bleibt mir mal wieder nur der Weg meines Blogs, um euch ein frohes Osterfest zu wünschen, euch meine Seite der Sicht zu zeigen und zu hoffen, dass es irgendwann mal selbstverständlich ist, dass wir uns regelmäßig sehen können.

Ich würde alles dafür geben…

Aber wie auch beim letzten Mal werde ich um dieses Recht streiten und kämpfen. Ich hätte mir gewünscht es wäre anders möglich, aber dieses willkürliche Verhalten lässt keine andere Wahl zu.

Wie sagte Khali Gibran so schön:
„Der Fluss setzt seinen Weg zum Meer fort, ob das Rad der Mühle gebrochen ist oder nicht”.

und immer daran denken…

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