Wie zerstöre ich den Versuch eines Vaters, eine liebevolle Vaterschaft zu leben….oder, „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Wiederstand zur Pflicht?

…ein wahrer Spruch von Berthold Brecht, nur leider musste ich am eigenen Leib erfahren, daß dieser Spruch im Familienrecht, wenn es um Kinder geht, keine Bedeutung findet.

Es war der Moment, als ein Mitarbeiter einer Behörde mir knallhart ins Gesicht sagt, das man zwar Urteile in der Hand hätte, es einem aber bis dato einen „Scheis“ gebracht hätte.

Zitat: „Ihre Ex Frau sitzt einfach am längerem Hebel, wenn die nicht will haben sie Pech gehabt“

Man legte mir nahe, doch aus dem „Konflikt mit meiner Ex Frau“ auszusteigen, indem man klein bei gibt und all das tut, was die Ex Frau von einem im Bezug auf die Kinder verlangt.

…sprich, man solle doch Verständniss aufbringen, wenn ausgemachte Termin willkürlich von der Gegenseite geändert werden…

im Prinzip müssten dann meine Partnerin und ich unser Privatleben und Freizeit nach den Wünschen und Vorstellungen meiner Ex Frau ausrichten?!

Kinder werden manipuliert und Kondiditioniert, die Behörden wissen zwar meiner Meinung nach davon (Anzeichen Andeutungen und Belege gibt es dafür genug), verschliesen aber die Augen davor.

Behörden, die offiziell nur „das Wohl des Kindes“ im Blick haben…

und eine Mutter, deren süße Worte, bei Verfahrensbeiständen und Ämtern, leider nicht mit deren Taten in der Realität einhergehen.

Aber man soll doch Verständniss für die Situation aufbringen?!

Natürlich habe ich Verständnis, wenn ich über 400 KM gefahren bin um meine Kider zu sehen, das es leider aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht geht?!
Macht ja nix, das ich dann im Schnitt über 800 KM für nichts und wieder nichts gefahren bin, Hotelübernachtungen umsonst hatte, ein Wochenende dafür drauf gegangen ist.

Klar verstehe ich, das meinen Kindern suggeriert wird, von ihrem „Erzeuger“ zu sprechen statt vom Papa…

Selverständlich kann ich nachvollziehen, das mein ältester Sohn aus Wut und Frust, sowie Trauer mich nie wieder sehen will, laut seiner Aussage…

Lasst mal überlegen und kurz Revue passieren lassen…

Ich kämpfe seit dem 1.4. 2015 darum, meine Kinder regelmäßig sehen zu können.
Ich habe 2x vor Gericht geklagt und 2x „Recht“ bekommen

…und darf dennoch meine Kinder nicht sehen?!

Über 2 Jahre, in den die Kinder konditioniert wurden

2 verlorene Jahre in denen ich meine Beziehung zu meinen Kinder hätte aufrecht erhalten können.
2 verdammte Jahre in denen mir schlicht weg der Kontakt, selbst per Post oder Telefon, immer wieder verwehrt wurde…

Aber ich soll Verständnis haben?!

Sorry, ich bin enttäuscht und in Trauer um die nie wiederkehrende wichtigste Zeit im Leben und in Wut über die Zerstörung der natürlichen liebevollen Beziehung zu meinen Kindern.

Die Ironie bei der ganzen Sache ist die Tatsache, daß ich selbstverständlich für Unterhalt und Co. aufkomme…

Jetzt weiß ich zumindest, wie es sich anfühlt in die „Kategorie Zahlväter“ gesteckt zu werden.

Ich hoffe von ganzem Herzen, das meine Söhne irgendwann die Kraft haben, sich aus dem mentalem Gefängniss ihrer Umgebung zu befreien, selbst zu urteilen und sich eine eigene Meinung zu dem ganzen bilden.

Unsere Haustüre wird IMMER für euch offen stehen, aber ich für meinen Teil werde keinen Kampf mehr führen den ich nachweislich nicht gewinnen kann.

Inzwischen ist hinzugekommen das meine Gesundheit, mein Nervenkostüm, unsere Freunde und unser Privatleben mir sehr wichtig geworden sind.

Steinigt mich meinetwegen für diese Entscheidung, aber ich bin tatsächlich zu alt für diesen Kindergarten geworden.

In diesem Sinne

 

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